Archivseiten 2006
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„Internet – Horrorkabinett oder Info-System“
Am vergangenen Donnerstagabend sprach der Leiter der Kriminalprävention Ludwigsburg Herr Hermann Dengel zum oben genannten Themenbereich. Eindringlich machte er auf verschiedene Straftatbestände aufmerksam, wie z.B. das Verherrlichen von Gewalt oder pornografische Darstellungen im Internet. Tenor seitens Herrn Dengel war: „Eltern müssen hier Verantwortung übernehmen und kontrollieren, auf welchen Seiten Kinder oder Jugendliche im Internet surfen.“ Er plädierte dafür, dass ein Computer und auch der Fernseher bis zu einem gewissen Alter nicht ins Kinderzimmer gehöre. Deutlich machte der Referent im Laufe des Vortrags auch, dass immer mehrere Ursachen zusammen kommen, wenn ein Jugendlicher zunehmend gewaltbereit oder zum potentiellen Amokläufer wird.
Ein wichtiger Hinweis gab Herr Dengel zu den Quellenangaben im Internet. Jeder kann etwas ins Netz stellen, sofern er das Know-How dazu besitzt. Häufig werden jedoch falsche Zusammenhänge verbreitet, bis hin zu Foto-Veränderungen, Manipulationen oder auch Unwahrheiten (z.B. Auschwitz-Lüge). Die NS-Verherrlichung nimmt im Internet einen breiten Raum ein, ebenso wie Kinderpornografie, Okkultismus und Sekten.
Der Referent betonte, dass er ebenfalls das Internet zur Recherche und als Informationsquelle nicht mehr missen möchte. Jedoch wies er eindringlich auf die möglichen Gefahren hin.
„Ihre Widerstandskraft als Eltern ist gefragt, auch wenn andere dies „lockerer“ sehen“ – so der Referent. Er zeigte auf, wie wichtig es ist, dass wir Erwachsenen bereit sein müssen, einen Konflikt mit dem eigenen Kind in der Erziehung einzugehen. Er warnte nachdrücklich vor schleichenden Persönlichkeitsveränderungen, die bei ständigem Konsum und fehlender emotionaler Stabilität, entstehen können. „Man kann auch den Stecker rausziehen“, um der elterlichen Autorität Nachdruck zu verleihen – „das muss manchmal sein“, so Dengel.
„Wir können unser Kind nicht als Prinz oder Prinzessin erziehen. Frustrationen gehören zum Leben und damit umzugehen muss früh gelernt werden.“ In diesem Zusammenhang sprach Dengel von der frühen Prägephase zwischen zwei bis sechs Jahren, in der bereits wesentliche Wertehaltungen ausgelotet werden. Er warnte vor Gleichgültigkeit bis zur Verrohung und appellierte demgegenüber das Mitgefühl und Empathievermögen unserer Kinder zu stärken und zu trainieren.
Zuletzt wies er noch auf verschiedene Gefahren beim Chatten im Netz hin. Die Gefahr der Anonymität im Chatt-room wurde deutlich, indem sich häufig auch Perverse, Pädophile und Betrüger bewegen. Auch hier sind besonders labile Kinder oder Jugendliche gefährdet. Ein wichtiges Anliegen war Dengel, dass Eltern sich über die von ihren Kindern genutzten Internetseiten informieren, und ggf. rechtzeitig die Gefahren erkennen.
Unter www.jugendschutz.de sowie www.polizei-baden-württemberg.de findet man weitere Hilfen zur Internet-Nutzung. „Eltern müssen zu Medienpartnern ihrer Kinder werden“. Auch die Nutzung von Handys stellte Dengel in Frage, als häufige Schuldenfalle und aufgrund verschiedener Missbrauchsmöglichkeiten, wie in jüngster Zeit den Schlagzeilen zu entnehmen ist. Informationen für Eltern unter www.handywissen.info sowie www.polizei-beratung.de
„Wir müssen Kinder auf die Wirklichkeit vorbereiten“ so Dengel zum Schluss, „dafür brauchen wir informierte, starke und konfliktbereite Eltern und Erziehungspartner.“
In der Adventszeit öffnen wir Türen. Tür, Tor und Pforte sind in vielen Religionen Symbole für Durchgang und Übergang. Man tritt durch eine Tür von draußen nach drinnen, von der Gegenwart in die Zukunft, vom Weltlichen zum Geistlichen, vom eigenen Lebensbereich zum fernen, anderen – von mancher Traurigkeit zur Hoffnung auf eine bessere, friedliche und gerechte Welt. „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“ Dom Helder Camara
Für unser diesjähriges Adventsfenster haben wir die Idee „Helfen und Schenken“ von Worldvision aufgegriffen(nähere Informationen im Internet unter www.worldvision.de).
Schülerinnen und Schüler unserer Schule gestalteten das Fenster mit zehn verschiedenen Geschenkmöglichkeiten, die bei der Eröffnung am Montagabend von Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 näher vorgestellt wurden. Sie erklärten, welche große Bedeutung z.B. ein Blecheimer, eine Milchziege oder ein Schulstart-Set für Kinder und deren Familien in anderen Regionen der Erde haben. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen.
Besonders freuten sich alle Schülerinnen und Schüler, dass ihr Foto auf der Weltkarte wiederzufinden war. Herzlichen Dank für die bislang eingegangenen Spenden, die im Sinne der genannten Projekte Verwendung finden. Mögen sich weiterhin Türen öffnen für Menschen in Notlagen sowie innere Herzenstüren, damit weihnachtliche Freude einziehen kann.
Haikus und ein Gedicht - verfasst von Schülerinnen und Schüler
der Georg-Hager-Schule Mundelsheim
anlässlich der Luftballon-Aktion am 7. Oktober 2006
Am Sonntagmorgen
Herbst im Neckartal
der Nebel aufsteigt
Weinlese überall -
mein Neckar fließt so still
schönste Feier der Natur
Zwischen Wald und
Reben
lässt es sich gut
leben.
An dem schönen
Neckarfluss
niemals finde ich
Verdruss.
Auch die Leut im Ludwigsburger
Kreis
sind sympathisch – wie jeder
weiß.
Mundelsheim und Hessigheim
–
unsere Heimat, die ist
fein!
Drum ihr Leut’, ob Groß, ob
Klein,
haltet die Natur stets
rein.
Dass der Neckar munter
fließt
und uns unser Herz
erschließt.
Beachten wir den
Landschaftsschutz
und kehren weg den letzten
Schmutz!
Menschen, Blumen und die
Tiere
leben gerne – ohne
Schmiere.
Jedermann kann Gutes tun
–
lass dein Auto einmal
ruhn!
Spaziere an der
Neckarschlauf’
und spüre wie sich’s dort gut
schnauf(t).
Stets fließen soll der
Neckarfluss,
Auf Wiedersehen und einen Kuss.
Zur Bildergalerie der Luftballon-Aktion
Nach einem schönen und abwechslungsreichen Schulgottesdienst um 15.00 Uhr in der Nikolauskirche Mundelsheim, feierten am vergangenen Freitag alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1a und 1b ihren Eintritt ins Schulleben. In der Schulaula der Georg-Hager-Schule wurden die neuen Erstklässler mit ihren Familien von den Kindern der zweiten Klassen fröhlich begrüßt. Hierbei zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a von Frau Eisenhardt und der Klasse 2b von Frau Kayling, was die Kinder alles gelernt haben:
Singen und Tanzen, ganz selbstständig ins Mikrofon sprechen, ein englischer Song mit verschiedenen Tieren und schließlich das Begleitlied zur ersten Unterrichtsstunde für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler. Auch diese hatten zuvor ein Lied mit Bewegungen zusammen mit den Erzieherinnen aller drei Kindergärten bestens einstudiert und vorgetragen.
Ganz herzlichen Dank allen Beteiligten für ihr Mitwirken: den Erzieherinnen unserer Kindergärten, den Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule sowie Herrn Pfarrer
Dr. Eißler und Frau Gemeindereferentin Strehle, die den Gottesdienst gestalteten.
Das harmonische Zusammenwirken aller Beteiligten ließ unsere Einschulungsfeier gelingen.
Ganz herzlichen und besonderen Dank allen Eltern der Klasse 2a und 2b für die großartige Bewirtung im so liebevoll und ansprechend gestalteten Rahmen. Bei strahlendem Sonnenschein fand dies bei allen Großen und Kleinen guten Anklang.
Endlich war es dann soweit und Frau Böhm (Klassenlehrerin 1a) sowie Frau Maier (Klassenlehrerin 1b) nahmen die Kinder zur ersten Unterrichtsstunde in ihre Klassenzimmer mit. Dass dabei eine Treppe aufzusteigen war und dieser Übergang von vielen Kleinen und Großen mit Winken begleitet wurde, konnte man auch symbolisch wahrnehmen – ein neuer Lebensabschnitt hatte begonnen.
Alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung wünschen „unseren Jüngsten“ eine gelingende Schulzeit und viel Freude beim Lernen.
Liebe Eltern der Georg-Hager-Schule
- Klassen 1 bis 9,
liebe Freunde und Gönner unserer
Schule,
es ist uns ein besonderes Anliegen
im Namen aller Kolleginnen und Kollegen auf diesem Wege nochmals unseren
herzlichsten Dank auszusprechen.
Ihre Unterstützung war großartig!
Unser Musik-Theater-Projekt kam sehr gut an und wir sind gespannt, wie die
CoOpera-Jury Forum-Musik e.V. des Landkreis Ludwigsburg entscheiden wird. Leider
müssen wir uns noch bis Januar/Februar 2007 gedulden, da auch andere Schulen
beim Wettbewerb mitmachen. Nach ersten Reaktionen scheinen wir durchaus gute
Chancen zu haben. Herzlichen Dank nochmals dem Musikverein Mundelsheim, dem
Vorstand Herrn Schölkopf, Herrn Heck von der Jugendmusikkapelle und Frau Müller
mit den Flötenkindern für diese tolle Gemeinschaftsarbeit! Ebenso danken wir dem TV Mundelsheim,
dem Vorstand Herrn Harsch sowie der Geschäftsführerin Frau Scholl, dass wir die TV-Halle nutzen
durften. Vielen Dank allen Beteiligten, die uns so prima unterstützt haben
(Bauhof, Feuerwehr, DRK u.a.) sowie besonders unserer einsatzstarken
Schulsekretärin Frau Sabine Drixler und unserem Hausmeister Herrn Klein, die
alle Mehrbelastungen geduldig ertragen
haben.
In der Schulkonferenz zum
Schuljahresende werden wir den Stand unseres Förder-geldkontos der Schule wie
gewohnt offen legen. Es ist erfreulich, dass Spenden eingingen. Allerdings haben
wir auch erhebliche Auslagen, die nicht vom Schulhaushalt abgebucht werden
können. Auch die angefallenen Kosten werden in der Schulkonferenz aufgelistet
werden.
Sehr geehrte, liebe
Eltern,
Ihnen ein großes Dankeschön für das
Rückenstärken und die Motivation Ihrer Kinder. Durchhaltevermögen,
Konzentration, Leistungen im musikalischen Bereich, beim Theater-Spielen, beim
Tanzen und nicht zu letzt beim Zusammenführen aller Einzelgruppen zu einem
gelingenden Ganzen waren beeindruckend und fanden viel Anerkennung. Wir glauben
und wünschen, dass das Selbstwertgefühl Ihrer Kinder durch dieses Projekt
gestärkt wurde. Unsere Hauptschülerinnen und Hauptschüler haben mit Licht, Ton
und Technik, bei der Gestaltung der Kulissen und den Stellwänden über Wolfgang
A. Mozart, durch Mithilfe bei der Bewirtung und das ordentliche Bestuhlen bzw.
Aufräumen der Halle zuverlässig und souverän
mitgewirkt.
DANKE
-
allen Eltern für den gemeinsamen Theken-Dienst für unsere Gäste vor und nach den Aufführungen
-
für die ausgezeichneten Schmink-Techniken, die unsere Schüler so wunderbar
-
in Mozarts „Zauberflötenfiguren“ verwandelt haben
-
für das Mitwirken bei der Kostümerstellung und beim Maskenbau
-
für die Blumen und so zahlreiche positive Rückmeldungen Ihrerseits.
Es ist ermutigend und schön, wenn Elternhaus, Schule und Vereine so offen und engagiert zusammenarbeiten.
Besten Dank all unseren Kolleginnen und Kollegen der Schule. Um es mit den Worten des Bundestrainers zu sagen: „Wir haben großes Vertrauen in diese Mannschaft!“
Einen guten Ausklang des
Schuljahres und eine erholsame Sommerzeit wünschen
Ihnen
Bärbel Hetzinger & Ulrike Rehfeld – Schulleitung
Zeitungsartikel:
„Alles neu – macht der Mai“ – nicht nur unsere schöne Umgebung der Schule erstrahlt im schönen Monat Mai in neuem Glanz. Auch der Pausenhof der Georg-Hager-Schule ist um eine Attraktion reicher geworden. Seit kurzem steht eine wetterfeste Tischtennisplatte im Rondell vor unserem Hauptschulgebäude. Gemeinsam mit ihrem Techniklehrer haben die Schüler mit Hand angelegt und die schwere Betonplatte aufgestellt. Jetzt freuen sich alle daran, dass in den Pausen Tischtennis gespielt werden kann, was zur Rhythmisierung des Unterrichtsalltags einen guten Beitrag leistet.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich im Namen aller Schülerinnen und Schüler bei der Gemeinde Mundelsheim bzw. dem großzügigen Spender.
Zum Thema „Stark sein – Schwach sein“ fand am vergangenen Freitag ein Schulgottesdienst in der Nikolauskirche statt. Grundschülerinnen und –schüler spielten eine biblische Geschichte über Paulus nach. Hauptschülerinnen und Hauptschüler brachten ihre Gedanken dazu ein. Große und Kleine formulierten eigene Gebete, die sie gemeinsam mit Katechetin Frau Strehle vorbereitet hatten. Alle Schülerinnen und Schüler sangen passende Lieder, die von Lehrern und Schülern instrumental sehr ansprechend begleitet wurden. Die Ansprache von Pfarrer Dr. Eißler vertiefte das Thema und die gesehenen Szenen. „Lass dir an meiner Gnade genug sein; meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12, 9).
Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!
Auch in diesem Schuljahr wird in der 8. Klasse der Georg-Hager-Schule die fächerübergreifende Unterrichtseinheit „Orientierung in Berufsfeldern“ durchgeführt.
Dazu gehören zwei Wochen Praktika im Sinne der Berufserkundung. Die erste Woche absolvierte unsere 8. Klasse vom 13. bis 17. März 2006, die zweite wird im Juli erfolgen.
Bei allen Betrieben, Firmen und Institutionen bedanken wir uns sehr herzlich, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht haben.
Für die
bevorstehende Berufswahl ist dies ein wichtiger Baustein, der jungen Menschen
eine gute Entscheidungshilfe sein kann. Im Namen aller Schülerinnen und Schüler
der Klasse 8, des Klassenlehrers Herrn
Hartmann sowie der Schulleitung bedanken wir uns dafür sehr.
Erfahrene Ausbildungs- und
Personalleiter des Projekts „Stufen zum Erfolg“ der Wirtschaftsjunioren
Ludwigsburg laden unsere 8. Klasse demnächst zu einem Bewerbungstraining nach
Ludwigsburg ein. Grundlagen sind die Bewerbungsmappen, die in diesen Tagen von
den Schülern fertiggestellt und zur Durchsicht an die Wirtschaftsjunioren
weitergereicht werden. Die Mappen werden korrigiert, darüber Rückmeldung erteilt
und den Schülern wertvolle Tipps gegeben. Schon bei einem ersten
„Knigge-Training“ in der Schule wurden die Schülerinnen und Schüler über ein
angemessenes Auftreten in dieser schwierigen Situation des Erstkontakts zwischen
Ausbilder und künftigem Auszubildenden aufgeklärt.
Allen Beteiligten an
dieser Stelle, insbesondere Herrn Carsten Sauerwald sowie Frau Jutta Barsch der
Wirtschaftsjunioren Ludwigsburg herzlichen Dank.
Weitere Informationen zu den Wirtschaftsjunioren im Internet unter www.wj-ludwigsburg.de
Wir freuen uns, wenn Sie zu unseren Aufführungen kommen!
Nähere Informationen folgen.
gez. Schulleitung






